Notion für iPad: Das musst du wissen

Du willst Notion unterwegs nutzen – mit iPad, Apple Pencil und möglichst viel Flexibilität? Klingt gut. In der Praxis zeigt sich aber schnell: Die iPad-Version ist nicht einfach eine mobile Kopie der Desktop-App. Sie fühlt sich an vielen Stellen anders an – manchmal besser, oft eingeschränkt. In diesem Artikel zeige ich dir, was du mit Notion auf dem iPad wirklich machen kannst, wo die größten Hürden liegen und wie du das Beste aus der App herausholst – egal ob mit oder ohne Pencil.

Notion auf dem iPad installieren (iOS)

Die Notion-App für das iPad kannst du direkt über den App Store herunterladen. Falls du gerade mit deinem iPad liest, kannst du einfach dem Link folgen – er führt dich direkt zur offiziellen Notion-App.

Notion-Account erstellen oder einloggen

Falls du noch kein Notion-Konto hast, kannst du es ganz einfach mit deiner E-Mail-Adresse erstellen oder dich über Google anmelden. Wenn du bereits einen Account besitzt, logge dich einfach ein.

So fügst du das Notion-Widget auf dem iPad hinzu

1️⃣ Homescreen bearbeiten – Halte eine freie Stelle auf dem Bildschirm gedrückt, bis die Apps anfangen zu wackeln.

2️⃣ Widget hinzufügen – Tippe auf das Plus-Symbol (+) in der oberen linken Ecke.

3️⃣ Notion auswählen – Scrolle durch die Widget-Liste oder suche direkt nach “Notion”.

4️⃣ Widget platzieren – Wähle die gewünschte Widget-Größe und ziehe es auf den Homescreen.

5️⃣ Schnellzugriff einrichten – Halte das Widget gedrückt und verknüpfe es mit einer bestimmten Notion-Seite.

Was unterscheidet die iPad-App vom Desktop?

Grundsätzlich bringt die iPad-Version von Notion fast alle Kernfunktionen mit, die du auch vom Desktop kennst: Seiten anlegen, Blöcke verschieben, Inhalte strukturieren, Datenbanken nutzen – das alles funktioniert auch mobil. Wenn du unterwegs Ideen festhalten, Inhalte nachschlagen oder kleine Änderungen machen willst, ist die App durchaus praktisch.

Trotzdem merkt man in der täglichen Nutzung ein paar Unterschiede. Die Bedienung ist eher an Touch angepasst, was manchmal etwas Umdenken erfordert – gerade wenn du vorher viel mit Maus und Tastatur gearbeitet hast. Einzelne Funktionen sind etwas anders platziert oder reagieren nicht immer ganz so präzise.

Im Großen und Ganzen kannst du mit der App viel machen – sie eignet sich gut für den schnellen Zugriff und die mobile Nutzung. Für aufwendigere Workflows oder sehr komplexe Seiten wirkt die Desktop-Version aktuell aber noch etwas runder.

Notion Offline-Modus nutzen – So geht’s mit dem iPad:

Seit einer Weile gibt es bei Notion auch den Offline-Modus. Dieser ist aber nicht ganz so i

1️⃣ Seite vorher öffnen – Lade die gewünschte Notion-Seite mit Internetverbindung, damit sie im Cache gespeichert wird.

2️⃣ Seite offen lassen – Schließe Notion nicht, um weiter offline arbeiten zu können.

3️⃣ Kein Neuladen oder Navigieren – Vermeide das Aktualisieren der Seite oder das Wechseln zu nicht geladenen Seiten.

4️⃣ Bearbeiten möglich – Texte schreiben, formatieren und Listen erstellen geht, aber keine neuen Dateien oder Webinhalte hinzufügen.

5️⃣ Änderungen synchronisieren – Sobald du wieder online bist, lädt Notion deine Änderungen automatisch hoch. Zur Sicherheit die Seite manuell aktualisieren.

Notion iPad Review

Ich habe mich mal in Online-Foren erkundigt, was die Nutzer von der Notion iPad App halten und eine kleine Vergleichstabelle zu den anderen Versionen erstellt.

GerätVorteile ✅Nachteile ❌
iPad 📱Großer Bildschirm, Touch-Bedienung, Widgets, mobil nutzbarLangsame Ladezeiten, Stifteingabe fehlerhaft, teils unzuverlässig
iPhone 📱Kompakt, schnelle Nutzung, eine Hand reichtKleiner Bildschirm, eingeschränkte Funktionen, kein Apple Pencil
Mac 💻Schnell, großes Display, Multitasking starkNicht mobil, keine Touch-Bedienung (logischerweise)

Was den Nutzern gefällt

Einige Nutzer*innen berichten von positiven Erfahrungen mit Notion auf dem iPad. Besonders in Kombination mit externer Tastatur und Maus – etwa dem Magic Keyboard oder Zubehör von Logitech – lässt sich die App deutlich flüssiger bedienen. Wer vor allem Text schreibt, einfache Datenbanken verwaltet oder Inhalte nach einem festen System nutzt, kommt oft gut zurecht.

Auch im Vergleich zur Smartphone-Version empfinden viele das Arbeiten auf dem iPad als angenehmer, da das größere Display mehr Übersicht bietet. Einzelne Anwender*innen bevorzugen sogar die iPad-App gegenüber der Desktop-Version, vor allem wenn es um mobiles Arbeiten oder kurze Notizen geht.

Einige User nutzen Notion auf dem iPad regelmäßig und ohne größere Probleme ein. Einige bevorzugen die App, besonders wenn sie auf zusätzliche Eingabegeräte wie eine Tastatur oder Maus zurückgreifen. Diese positiven Erfahrungen zeigen, dass die iPad-Version – trotz einiger Einschränkungen – für bestimmte Arbeitsabläufe durchaus brauchbar ist.

Bei vielen Usern hält sich die Begeisterung allerdings in Grenzen.

Was den Nutzern nicht gefällt

Die iPad-Version von Notion frustriert einige Nutzerinnen und Nutzern. Die App wirkt wie eine aufgeblasene iPhone-Version und nutzt das Potenzial des größeren Displays kaum aus. Funktionen, die auf dem Desktop reibungslos laufen, verhalten sich auf dem Tablet oft unzuverlässig.

Besonders die Nutzung mit dem Apple Pencil wird häufig kritisiert:

Statt als Eingabehilfe zu dienen, aktiviert der Stift ungewollt die Scribble-Funktion oder erzeugt Linien, wo eigentlich nur geklickt werden soll. Auch die fehlende Unterstützung für echtes Handschrift-zu-Text-Notizen ist ein wiederkehrender Kritikpunkt.

Weitere Probleme betreffen die allgemeine Bedienung:

Elemente lassen sich schwer verschieben, Scrollverhalten und Cursorpositionen sind fehleranfällig, und grundlegende UI-Elemente wie die drei Punkte zur Blockbearbeitung fehlen manchmal ganz.

Fazit

Notion auf dem iPad ist eine flexible, aber nicht perfekte Lösung. Die Touch-Bedienung und Mobilität sind praktisch, doch im Vergleich zur Desktop-Version fehlen einige Funktionen. Besonders die fehlende Apple-Pencil-Integration und teils umständliche Navigation sorgen für Frust. Wer Notion hauptsächlich für kurze Notizen oder unterwegs nutzt, kann damit arbeiten – für komplexe Projekte bleibt der Mac oder PC die bessere Wahl.

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